Ein Leser schickt mir ein Zitat aus der Zeitung, für die ich noch nie im Leben einen Cent ausgegeben habe und niemals einen ausgeben werde: BILD Dort steht tatsächlich: „Neue Zahlen zeigen, dass Beschäftigte und Betriebe heute rund 60 Milliarden Euro pro Jahr mehr in die Sozialsysteme einzahlen als vor 20 …
WeiterlesenDas Minimum dessen, was ein Zentralbankpräsident wissen müsste
Ein Leser hat mir einen Link zu einem langen Interview des Deutschlandfunks mit dem Präsidenten der Deutschen Bundesbank zugeschickt. So etwas würde ich normal nicht anhören, weil es mir regelmäßig die Schuhe auszieht, wenn schwache Journalisten noch schwächere Gesprächspartner „befragen“. Auch hier konnte ich nach wenigen Minuten abbrechen, weil es genug der Konfusion war.
WeiterlesenVortrag am 1. Juli an der Universität Tübingen
Im Rahmen der Ringvorlesung „Confronting Inequality“ halte ich am 1. 7. einen Vortrag in Tübingen. Hier die näheren Angaben:
WeiterlesenDie Glorreichen 7 oder die verzweifelte Suche nach Bedeutung
Ab heute findet in Evian am Genfer See ein Gipfel der sogenannten G 7 unter Führung Frankreichs statt. Selbst rund um Genf hat man die meisten Grenzübergänge zur Schweiz gesperrt und versucht mit einem riesigen Aufgebot an Sicherheitskräften, den Gipfel vor irgendwelchen Störungen zu schützen. Eine Gegendemonstration in Evian hat die französische Regierung verboten, aber Genf hat eine solche Demonstration zugelassen, obwohl man schlechte Erfahrungen hat, die allerdings 23 Jahre zurückliegen.
WeiterlesenWer lebt in der falschen Welt?
Wenn man versucht, den Mainstream offen in Frage zu stellen, muss man mit Frustration rechnen. Der Mainstream lässt sich nicht einfach in Frage stellen, weil er ja der Mainstream ist. Wie könnte die Mehrheit alle Ökonomen, aller Politiker oder Wirtschaftsjournalisten irren? Die vielen Schmalspurökonomen, politischen Mitläufer und Haltungsjournalisten, die nicht in der Lage sind oder nicht einmal versuchen, sich eine eigene Meinung zu bilden, sind ganz wild auf eine solche Mehrheit, hinter der sie sich verstecken können. Das ist schlimm, aber das hat es schon immer gegeben. Was neu ist in den 20er Jahren dieses Jahrhunderts, ist jedoch die gespielte Empörung, wenn sich ein Mensch oder eine Organisation erdreistet, eine andere Meinung öffentlich zu äußern.
WeiterlesenFlassbeck spricht über Zinsirrsinn
findet man hier
WeiterlesenJean Ziegler
Jean Ziegler ist tot. Mich verband mit ihm eine persönliche Freundschaft, die sich zwar in nur wenigen persönlichen Begegnungen gebildet hatte, die sich aber immer so anfühlte, als ob wir seit Jahrzehnten gute Freunde gewesen seien. Seiner Lebensfreude und seinem Humor konnte man sich nicht entziehen.
WeiterlesenZinserhöhung in der Rezession – die Europäer sind verrückt
In dieser Woche wird es wohl endgültig bewiesen: Die Europäer sind verrückt. Die Amerikaner dagegen, obwohl allgemein für verrückt gehalten, lassen in Sachen wirtschaftlicher Vernunft die Europäer endgültig hinter sich. Am Donnerstag trifft sich der Rat der EZB und wird, wenn nicht alle Auguren falsch liegen, die Zinsen erhöhen, obwohl die europäische Wirtschaft am Boden liegt. In den USA, die immer noch kräftiges Wachstum, Vollbeschäftigung und steigende Erwerbstätigkeit verzeichnen, drängt dagegen der Präsident die Notenbank, die Zinsen zu senken.
WeiterlesenEin Gespräch mit Balthasar Becker
findet man hier
WeiterlesenNelles, oder wie man sich die Welt vorspiegelt
Die Reaktion der deutschen Medien auf die deutsche Schlappe bei der Wahl der temporären Mitglieder zum UN-Sicherheitsrat bedarf keiner weiteren Kommentierung. Fast alle stürzen sich auf das Versagen der Diplomatie oder auf Annalena Baerbock. Das ist zu kurz gesprungen. Kaum jemand in Deutschland will zur Kenntnis zu nehmen, wie klar das Votum zeigt, dass Deutschland keineswegs die anerkannte und allseits respektierte Mittelmacht ist, die man so gerne sein möchte. Insbesondere in der Welt der Entwicklungsländer hat Deutschland nicht den Ruf als eine Nation, die eigenständige Positionen besetzt und sich in den entscheidenden Gremien auch einmal gegen den westlichen Mainstream und für die die Interessen der Entwicklungsländer einzusetzen bereit ist.
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